Hochkomplexes Rauchabzugssystem in der Leuphana Universität

© Foto: Libeskind

Zentrales Gebäude, dezentrales System

Das Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg, entworfen von Daniel Libeskind, steht im starken Kontrast zum orthogonalen Raster der ehemaligen Kaserne, aus der die Universität 1997 als Konversionsprojekt entwickelt wurde. Der für komplexe und symbolische Formensprache bekannte Stararchitekt setzt mit diesem Gebäude einen baulichen Höhepunkt in der u.a. für seine Kulturwissenschaften bekannten Hansestadt. Zu den bedeutendsten Bauwerken Libeskinds gehören kulturelle Bauten wie das ‚Jüdische Museum‘ in Berlin sowie das ‚Imperial War Museum‘ in Manchester.  

Wie das Außenbild der Leuphana schon erahnen lässt, besitzt dieses Universitätsgebäude ganz spezielle Fassaden. So gut wie keine Wand steht im rechten Winkel zur nächsten. Diese außergewöhnliche Architektur erforderte eine präzise und umfangreiche Planung für den Rauch- und Wärmeabzug (RWA). Die Hamburger Vertriebsniederlassung von D+H entwickelte eine Lösung, die mehr als 100 Komponenten im Gebäude miteinander verknüpft. Dazu wurden mithilfe des vom VdS-zertifizierten RWA-Bussystems AdComNet modulare Zentralen verschiedener Ausführungen sowie Fensterantriebe und Beschattungsanlagen verbunden. Der Vorteil dieses dezentralen Systems: Es mussten keine massiven, langen Antriebskabel quer durch das Gebäude gelegt werden – die Kabellängen und -querschnitte wurden deutlich reduziert. So konnte D+H jeden Brandabschnitt optimal parametrieren und für Sicherheit im Zentralgebäude sorgen. Trotz der vielen Ecken und Kanten.

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